Chemische Produkt Compliance: Webinar am 24.03.2021

trade-e-bility bietet Ihnen am 24.03.2021 um 10.00 Uhr ein kostenfreies Webinar zum Thema „Chemische Produkt Compliance“ an. Das Webinar erklärt, für welche Produkte Parameter wie RoHS, REACh, PoP, PAK und SCIP’s wichtig sind. Anschließend steht Ihnen das trade-e-bility-Team für Rückfragen gerne zur Verfügung und unterstützt Sie bei der Beratung über die Wahl der ökonomisch sinnvollen Mittel bis hin zur Eingabe der Meldungen in die SCIP-Datenbank.

Mit der 2007 in Kraft getretenen REACh-Verordnung wurde das bis dahin geltende Chemikalienrecht harmonisiert und vereinfacht. Gemäß dieser Verordnung haben Verbraucher ein „Recht auf Information“ über besonders besorgniserregende Stoffe in den Produkten, die sie kaufen.

SCIP ist eine neue Datenbank für Verbraucher über gefährliche Chemikalien in Produkten, mit der der Ersatz von schädlichen Stoffen gefördert werden soll.

Die höhere Transparenz in Bezug auf gefährliche Stoffe hilft den Verbrauchern, beim Einkauf fundiertere Entscheidungen zu treffen und liefert Informationen, wie diese Produkte am besten verwendet und entsorgt werden.

„Besonders besorgniserregende Stoffe“ (SVHC) stecken in so machen Produkten, denen man es auf den ersten Blick gar nicht zutrauen möchte.

Laut EU-Gesetzgebung (2018/851) müssen seit dem 05.01.2021 alle Produkte – darunter auch Werbeartikel – die mit einer Konzentration von mehr als 0,1 Gewichtsprozent (0,1 g/kg) aus SVHC bestehen, in der neu erschaffenen SCIP-Datenbank registriert werden. Für die Erfassung sind allerdings nicht nur die Hersteller, sondern auch die Inverkehrbringer verantwortlich.

SVHC steht für „Substances of Very High Concern“ (besonders besorgniserregende Stoffe). SCIP steht für „Substances of Concern In articles as such or in complex objects (Products)“. Ob Ihre Produkte tatsächlich SVHC-frei sind, wissen Sie erst, wenn Ihnen valide Prüfdokumente von Ihren Vorlieferanten vorliegen.

Bisher musste man seinem B2B- oder Endkunden lediglich formlos innerhalb einer Frist von 45 Tagen und nur auf Anfrage mitteilen, ob SVHC in den Produkten enthalten sind.

Die nun zu pflegende SCIP-Datenbank besitzt einen öffentlichen Teil, in dem B2B-Kunden oder Endverbraucher aber auch Entsorger die SVHC-Informationen einsehen können. Der nichtöffentliche Teil enthält beispielsweise die Prüfdokumente und ist zur Einsicht unter anderem von Aufsichtsbehörden vorgesehen.

In Deutschland ist derzeit nur eine formlose Meldepflicht an die ECHA, der Europäischen Chemikalienagentur, gemäß § 16f ChemG gefordert, welche die Pflicht zur Nutzung der SCIP-Datenbank nicht beinhaltet. Wie lange dieser deutsche Weg durchgehalten werden kann, ist unklar. Sollten Sie sich zukunftssicher aufstellen oder ins EU-Ausland verkaufen wollen, so kommen Sie an der SCIP-Datenbank nicht mehr vorbei.

Die neue Transparenz der öffentlich einsehbaren Datenbank lädt leider auch dazu ein, Produkte auf ihren Datenbankeintrag zu prüfen. Sowohl andere Marktteilnehmer als auch Aufsichtsbehörden könnten Ihnen auf diesem Wege Sorgen bereiten. War der Produktverantwortliche bislang nur reaktiv tätig, muss er als Konsequenz nun in die Prävention gehen.

trade-e-bility bietet Ihnen zur Erläuterung der neuen Regelungen am 24.03.2021 um 10.00 Uhr ein kostenfreies Webinar zum Thema „Chemische Produkt Compliance“ an. Das Webinar erklärt, für welche Produkte Parameter wie RoHS, REACh, PoP, PAK und SCIP’s wichtig sind.

Anschließend steht Ihnen das trade-e-bility-Team für Rückfragen gerne zur Verfügung und unterstützt Sie bei der Beratung über die Wahl der ökonomisch sinnvollen Mittel bis hin zur Eingabe der Meldungen in die SCIP-Datenbank.

Zudem steht Ihnen Ihr Ansprechpartner Boris Berndt bei Fragen unter der 040/750687-275 oder über die info@trade-e-bility.de zur Verfügung.

Hier können Sie sich kostenlos zum Webinar anmelden:

https://register.gotowebinar.com/register/479941637152710155