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Neue EU-Regulierungen und strengere Vorschriften in der Praxis umsetzen
EPR & Product Compliance Workshop vom 5. - 7. Mai in Frankfurt

Alle Updates 2026 sowie praxisnahe, direkte Umsetzung für PPWR, Batterien, Digitaler Produktpass, KI-Einsatz, Digitale Verantwortung, Textilien, Elektroprodukte, Legal Monitoring, EPR Deutschland & international, chemische Compliance, Sorgfaltspflichten, Produktsicherheit nach GPSR, Lebensmittelkontakt, PSA, Kennzeichnungspflichten (CE, Triman), EUDR.

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Safety Gate: Unsichere Produkte werden frühzeitig erkannt

Parallel zum Anstieg der Meldungen hat auch die behördliche Aktivität deutlich zugenommen: Im Jahr 2025 wurden insgesamt 5.794 Maßnahmen ergriffen, was einem Anstieg von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das zeigt, dass Behörden schneller, koordinierter und konsequenter reagieren.

2025 wurden im Safety-Gate-System so viele Warnmeldungen registriert wie seit seiner Einführung im Jahr 2003 noch nie zuvor. Das entspricht einem Anstieg von 13 Prozent gegenüber 2024 und sogar mehr als einer Verdopplung im Vergleich zu 2022. Betroffen sind vor allem Elektrogeräte, Spielzeuge und Kosmetika. Produktsicherheitsprobleme betreffen also branchenübergreifend nahezu alle Hersteller. Die Ursachen für Warnmeldungen sind ebenso eindeutig wie besorgniserregend:

  • Gefährliche Chemikalien (53 Prozent)
  • Verletzungsrisiken (14 Prozent)
  • Erstickungsgefahr (9 Prozent)

Mehr Kontrolle, mehr Konsequenzen

Parallel zum Anstieg der Meldungen hat auch die behördliche Aktivität deutlich zugenommen: Im Jahr 2025 wurden insgesamt 5.794 Maßnahmen ergriffen, was einem Anstieg von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das zeigt, dass Behörden schneller, koordinierter und konsequenter reagieren. Das Safety-Gate-System hat sich somit als effektives Instrument etabliert, das den Austausch von Informationen innerhalb der EU sowie des europäischen Wirtschaftsraumes maßgeblich verbessert.

Der langfristige Trend zeigt eindeutig, dass die Warnmeldungen seit 2003 kontinuierlich steigen. Gründe dafür sind unter anderem:

  • Mehr teilnehmende Länder und Behörden
  • Intensivere Marktüberwachung
  • Bessere technische Systeme und Datenvernetzung
  • Konsequente Kontrolle auch in Krisenzeiten wie der COVID-19-Pandemie

Mit rund 100 Warnmeldungen pro Woche ist klar: Unsichere Produkte werden frühzeitig erkannt – und entsprechend schnell vom Markt genommen.

Die klare Botschaft an Hersteller und Unternehmen

Die Europäische Kommission betont an dieser Stelle nachdrücklich, dass die Sicherheit von Verbraucherprodukten höchste Priorität hat. Die steigenden Warnmeldungen sind kein Zeichen eines schlechteren Marktes, sondern belegen eher ein effektiveres Kontrollsystem.

Produktsicherheit ist keine freiwillige Investition, sondern eine zwingende Voraussetzung für den Marktzugang. Verstöße führen nicht nur zu Rückrufen, sondern auch zu Reputationsschäden, Haftungsrisiken und finanziellen Verlusten. Frühzeitige Investitionen in Qualitätssicherung, Risikobewertung und regulatorische Compliance sind wirtschaftlich sinnvoller als spätere Krisenbewältigung. All diese Erwartungen erhöhen den regulatorischen Druck auf europäische Hersteller, die Marktüberwachung wird effektiver und Verstöße werden konsequent verfolgt. Unternehmen, die Produktsicherheit noch nicht strategisch verankert haben, gehen somit ein erhebliches Risiko ein.

Damit Sie im Umgang mit neuen Anforderungen Sicherheit haben und potenzielle Risiken frühzeitig erkennen können, bietet trade-e-bility Ihnen das Legal Monitoring für Product Compliance an. Mit diesem Service behalten Sie alle relevanten gesetzlichen Entwicklungen im Blick und minimieren Compliance-Risiken.

Fragen zu Ihrer Produktsicherheit oder betroffen von einer Safety Gate-Warnmeldung eines Ihrer Produkte? Kontaktieren Sie das trade-e-bility Beratungs-Team gerne unter 040/750687-300 oder sales@trade-e-bility.de.

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