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Dänemark kontrolliert Produkte mit Lebensmittelkontakt

Dänemark zieht die Daumenschrauben an: Händler und Hersteller von Food Contact Materials stehen im Fokus scharfer, digitaler Kontrollen. „Just in time“ alle Nachweise liefern, komplette Lieferketten offenlegen und jederzeit rückrufbereit sein – wer jetzt nicht vorbereitet ist, riskiert mehr als nur Beanstandungen. Wie groß ist der Druck wirklich und wie bereiten sich Unternehmen am besten darauf vor?

Die Anforderungen an Händler und Hersteller von Produkten mit Lebensmittelkontakt (Food Contact Materials, FCM) steigen – besonders in Dänemark. Wie trade-e-bility-Kunden berichten, prüft die Dänische Lebensmittelbehörde derzeit gezielt den Online-Handel und stellt hohe Anforderungen an Dokumentation, Prozesse und Reaktionsgeschwindigkeit. Für Unternehmen entsteht akuter Handlungsbedarf.

Digitale Kontrollen mit hohen Anforderungen

Die Behörde führt digitale Kontrollsitzungen durch und wählt gezielt FCM-Produkte aus. Unternehmen müssen dabei „just in time“ – punktgenau und bedarfssynchron – umfangreiche Unterlagen bereitstellen, darunter:

  • Handbücher
  • Konformitätserklärungen (DoC)
  • Nachweise zur Lebensmittelsicherheit
  • Rechnungen zur Rückverfolgbarkeit

Zusätzlich können interne Rechnungen, Produktbilder, Rückverfolgbarkeitsdaten und Kundenprozesse verlangt werden. Um die Anforderungen zu erfüllen, müssen mehrere Abteilungen gleichzeitig verfügbar sein, so etwa Produkt-Support, Finanzen, Kundenservice und Lokalisierung.

Rechtlicher Rahmen in Dänemark

Neben EU-Vorgaben gelten zusätzliche nationale Anforderungen:

  • Importeur-Status: Als „First Importer“ gelten umfassende Dokumentationspflichten (Executive Order no. 822/2013).
  • Registrierungspflicht: Ab 50.000 DKK Umsatz mit FCM-Produkten erforderlich – inklusive unangekündigter Kontrollen.
  • Konformitätserklärung (DoC): Pflicht gemäß EU-Verordnung 1935/2004, jederzeit vorzeigbar.
  • Rückverfolgbarkeit: Lückenlose Nachweise über Lieferketten müssen jederzeit verfügbar sein.

Transparenz der Lieferkette

Unternehmen müssen die gesamte Lieferkette in Echtzeit offenlegen können – vom Lieferanten bis zum Kunden. Ziel ist, im Ernstfall innerhalb weniger Stunden einen Rückruf zu ermöglichen.

Die Kontrollen werden also strenger, besonders im Online-Handel, sodass Unternehmen sich darum sorgen müssen, sicherzustellen, dass ihre Dokumentation vollständig und aktuell ist, die Rückverfolgbarkeit in Echtzeit funktioniert und intern jederzeit schnell Auskunft gegeben werden kann. Wer unvorbereitet ist, riskiert nicht nur Beanstandungen, sondern auch andere schwerwiegende Konsequenzen wie Vertriebsverbote. Deshalb sollten Sie jetzt Ihre FCM-Compliance prüfen und Prozesse so aufstellen, dass Sie alle Anforderungen jederzeit erfüllen.

Probleme mit Produkten mit Lebensmittelkontakt oder Fragen dazu? trade-e-bility steht Ihnen gerne unter 040/750687-300 oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

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