Amazon: Verlust der Verkaufsberechtigung bei fehlender Produktsicherheit

Amazon hat ein umfangreiches Produktsicherheits- und Compliance-Programm aufgesetzt (PARS). So können Sie Ihren Verkaufserfolg bei Amazon steigern und verhindern, dass Ihre Angebote gesperrt werden oder Ihnen gar die Verkaufsberechtigung entzogen wird.

Amazon hat ein umfangreiches Produktsicherheits- und Compliance-Programm aufgesetzt (PARS - Product Assurance, Risk, and Security). Besonders die Marktüberwachungsverordnung hat Amazon zu zahlreichen Kontroll- und Informationsschritten bewogen. Mit Bezug zu der einmalig vergebenen Artikelnummer (ASIN-Nummer) wird der Compliance-Status einzelner Produkte sowohl aktiv, als auch reaktiv abgefragt (bei FBA- als auch MFN-Verkäufern).

Amazon fährt dementsprechend eine proaktive und eine reaktive Strategie, um Produkt-Compliance sicherzustellen. In der proaktiven Strategie fragt Amazon z.B. Registrierungsnummern, Sicherheitserklärungen oder technische Dokumente zu einzelnen Gesetzgebungen wie z.B. WEEE oder REACH ab. Zusätzlich scant Amazon – nach eigenen Angaben – Kundenbewertungen, ob für einzelne Produkte potentielle Risiken berichtet werden und prüft daraufhin weitere änliche Produkte.

Amazon beobachtet Rückrufe aus unterschiedlichen Quellen und bannt daraufhin als unsicher identifizierte Produkte von der Plattform. Als reaktive Maßnahme entfernt Amazon unsichere Produkte innerhalb von Arbeitstagen, wenn Behörden ein solches Produkt an Amazon melden.

Amazon berichtet ferner, dass die Produkte, die Sie bei Amazon anbieten, sämtlichen geltenden Richtlinien von Amazon und allen geltenden Gesetzen und Vorschriften entsprechen müssen. So können Sie Ihren Verkaufserfolg bei Amazon steigern und verhindern, dass Ihre Angebote gesperrt werden oder Ihnen gar die Verkaufsberechtigung entzogen wird.

Gemäß den Richtlinien von Amazon müssen bestimmte Produkte, die über Amazon verkauft werden, die darin festgelegten Zertifizierungsstandards erfüllen. Auf dieser Seite finden Sie eine Liste von Produkttypen, die diesen Einschränkungen unterliegen.

Die Liste enthält, unter vielen anderen Nonfood-Produkten, auch Elektrogeräte wie zum Beispiel:

Wir verfügen mittlerweile über vielfache Erfahrungen zu dem Vorgehen von Amazon und konnten bereits einigen unserer Kunden dabei helfen, ihre Produkte wieder in den Verkauf zu bingen.

Wenn Sie Fragen zur Produktsicherheit haben oder Unterstützung bei den notwenigen Dokumenten für Amazon benötigen, stehen Ihnen die Berater von trade-e-bility gerne unter 040/750687-397 oder beratung@trade-e-bility.de zur Verfügung.

 

Tipp: Am 24.09.2021 von 10.00 bis 11.00 Uhr stehen Ihnen unsere Compliance-Experten Dr. Martin Büscher und Boris Berndt eine Stunde lang in der für alle Themen offenen Compliance-Sprechstunde zur Verfügung. Bei dieser Gelegenheit haben Sie die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen betroffenen Unternehmen Ihre Probleme und offene Fragen zum Thema Produktsicherheit anzusprechen. Gerne können Sie vorher Ihre Fragen an beratung@trade-e-bility.de senden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nehmen Sie zum besagten Zeitpunkt einfach über folgenden Link teil:

https://tew.whereby.com/event